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Kunst voller Energie

3. Preis für die COOLTOUR Aktion “Moving Solar Orchestra” der Immanuel-Kant-Schule bei der swb Kunstausschreibung “Kunst voller Energie”.

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mehr Infos unter http://iks-medien.de/?page_id=1019

Rajaveni Saminadane stellt KOLAMS – to the planets – bis zum 04. Januar 09 in der Kunsthalle Bremerhaven aus

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Erstmalig sind südindische Kolams gerahmt und auf Seide oder Baumwolle gestickt in der Kunsthalle Bremerhaven zu bestaunen. Die mit mehr als 160 interessierten BesucherInnen überaus gut besuchte Ausstellungseröffnung am 09. November 08, wurde ganz besonders von der tamilischen Bremerhavener Community mit Freuden angenommen.

Die Ausstellung wurde nach einer Schweigeminute für den Frieden in der Welt zu diesem geschichtsträchtigen Datum mit einer traditionellen Pooja begangen , bei der die Künstlerin Rajaveni Saminadane mit Unterstützung einiger Frauen aus Sri Lanka um den Segen für die Ausstellung, die Kunsthalle und alle Menschen in der Welt bat. “Auch die HipHop-Konzerte der EachOneTeachOneCrew im Cross Over mit indischen Musiker- Innen werden grundsätzlich in Indien so begangen”, bemerken Rapper Big LeBasti und Deejay Phax Mulder von der EachOneTeachOneCrew aus BREMERhaven.”Wir achten unsere Traditionen” , sagt Pierri aus der 11. Jahrgangsstufe am Lloydgymnasium und eine der Schülerinnen der KLA fügt hinzu ” es freut mich sehr, dass auch von unserer Kunst und Kultur etwas in Bremerhaven gezeigt wird. Das wertet uns auf.” Diese SchülerInnen nahmen mit ihren Familien an dem Ereignis der Eröffnung teil.

Tägliche Workshops an Bremerhavener Schulen haben Rajaveni Saminadane in den 18 Tagen ihres Aufenthalts bekannt gemacht.

Ich durfte sie einige Male begleiten. Rajaveni war fasziniert davon wie zum Beispiel im Kindergarten Batteriestraße sehr aktive Kinder still und konzentriert an die Gestaltung der Kolams gingen. Die Künstlerin war beeindruckt von der guten Vor- und Nachbereitung der Kolam-Unterrichtssequenz im 3. Schuljahr der Pestalozzischule durch die Lehrerin “Rebecca” ( wie Rajaveni sie in ihren Erzählungen sehr selbstverständlich beim Vornamen nennt). Auch bei Drittklässlern war das Phänomen von Ruhe und Zentrierung beim Malen der Kolams deutlich zu beobachten. An der Oberstufe gab es viele vergleichende Fragen zum Schulsystem, zum Familienleben und zur Rolle der Frau in Indien. Fassungslosigkeit herrschte immer wenn Rajaveni erzählte, dass in Indien an allen Tagen in der Woche mindestens 8 bis 10 Stunden gearbeitet wird und nur an einem einzigen Tag im Monat, einem Sonntag ,ein einsamer freier Tag gewährt wird.

Aber auch bei dieser Altersgruppe trat Stille ein, wenn Rajaveni anfing die Pulli-Kolams nach traditioneller ART auf den Boden zu malen. Die Punkte ( Pullis) stehen für die Lebensaufgabe eines Menschen und wird auch nur ein Punkt falsch gesetzt, fängt alles wie im richtigen Leben noch einmal wieder von vorne an. Das Lebensband oder Yatra – die Pilgerreise des jeweiligen Menschen – wird dann möglichst in einer Linie um die zu bewältigen Sinnaufgaben des Lebens gestaltet. Dabei ist jedes Kolam an jedem Tag mit einem der Planeten verbunden. Die indischen Frauen – übrigens nicht nur die Hindu-Frauen – lieben ihre Kunst aus der eine hohe Konzentrationsfähigkeit erwächst.

“Diese Möglichkeit mentale Disziplin über eine künstlerische Gestaltung zu erlangen, war mir bei dem Workshopangebot innerhalb der ersten Bremerhavener Schulkulturtage wichtig”, sagt Anne Schmeckies, die als Vorstandsmitglied und Kuratorin im Kunstverein Bremerhaven nicht nur die Ausstellung organisiert hat, sondern auch das Netzwerk der Workshopangebote mit Rajaveni Saminadane aus Auroville, einer Vorzeigestadt des Friedens in Tamil Nadu. ” Ich möchte außerdem mit dieser Ausstellung, die in dieser erstmalig so gestalteten Form sowieso in jedes Haus für moderne Kunst passt, anregen, den postkolonialen Blick auf die Künste anderer Menschen auf anderen Kontinenten im 21.Jahrhundert zu befreien,” betont Anne Schmeckies. “Das westliche Augenmaß trifft den Blickwinkel der Kunst der Völker m.E. nicht “, sagt die Unesco-Koordinatorin der Kaufmännischen Lehranstalten und weiter ” was heißt schon Alltagskultur und wo genau findet eine Überhöhung der aktuellen modernen Kunst bei uns statt und versuchen nicht auch bei uns viele KünstlerInnen den Schöpfungsakt nachzuvollziehen?”

Gleichermaßen müsse zum Beispiel ebenso bei der hochkomplexen indischen Musik die Ethno-Ecke geräumt werden. “Genau wie Bach, Mozart , Beethoven & Co. gehören die absolut harmonischen und hochkomplizierten indischen Musiken in die klassischen Konzerthäuser dieser Welt”, fordert sie entschlossen. Rajaveni Saminadane selber hat , was diese Fragestellung betrifft , große Hoffnung: “Ich habe Schülerinnen z.B. an den Kaufmännischen Lehranstalten getroffen, die den weltbürgerlichen Blick haben und nicht mehr in überholten sterotypen Klischees denken”, freut sie sich. Da kann zum Schluss nur angemerkt werden, KUNST bildet und Bildung ohne KUNST … ?
Es wäre schön, wenn diese Diskussion weitergeführt werden könnte und die zweiten Bremerhavener Schulkulturtage in Planung gehen
dürfen.

Evgeniya Borisenko ( Evgeniya studiert an der Bremer Universität Kulturwissenschaften im letzten Semester und absolviert u.a.ein Praktikum im Kunstverein Bremerhaven).

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Dank des Dezernenten

An die Akteure von ‚cooltour 08’

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die erste schulkulturelle Woche „cooltour`08“ ist vorbei. Nach allem, was ich
erlebt habe und was mir zurück gemeldet wurde, ist unser Vorhaben sehr
erfolgreich verlaufen. Das ist natürlich in allererster Linie ihr Verdienst. Die
vielfältigen Aktivitäten vor und in der Woche haben gezeigt, zu welch schönen
und interessanten Ergebnissen die Zusammenarbeit von Schule, kulturellen
Einrichtungen und Künstlern führen kann.

Für Ihr Engagement bedanke ich mich herzlich -dieser Dank gilt im besonderen
Maße der „cooltour“-Vorbereitungsgruppe (Ortrud Hönig-Budde, Anne
Schmeckies, Oina Kerchner, Ferhat Bouhaddi, Jens Carstensen, Jochen
Hertrampf, Michael Mensing und Frank Behrens) für die umfangreichen
Aktivitäten.

Ich hoffe sehr, dass wir den jetzt angefangenen Prozess fortsetzen können.
Wir sollten deshalb nicht zuviel Zeit verstreichen lassen und mit den
Überlegungen zur nächsten ‚cooltour’ schon bald beginnen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Dr. Rainer Paulenz
Dezernent für Schule und Kultur

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Positve Vibrationen

1000 beteiligte Schülerinnen und Schüler, gut 4000 besuchende Teilnehmer an 7 Tagen bei 46 Veranstaltungen. COOLTOUR 08 – die 1. Bremerhavener Schulkulturtage waren für uns Organisatoren ein toller Erfolg. Dafür gebührt unser Dank, unser herzlicher Dank allen Akteuren und Akteurinnen unserer Kooperationspartner aus der Kultur und allen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Einsatz in ihren Schulen uns die Mitgestaltung dieser Tour durch die kreative Seite des real-existierenden Schullebens ermöglicht haben.

Die Berichterstattung in den Medien war durchgehend positiv, die zustimmende Resonanz aus vielen persönlichen Gesprächen hat uns nochmals verdeutlich, dass für eine positive Bindung an Schule eben diese engagierte Arbeit mit einem ‘greifbaren’ Erlebnis, einem aufregenden und freudigen Finale viele Menschen berührt. Und das konnten wir bei allen Veranstaltungen spüren. Es war toll mit euch dabei gewesen zu sein!

Und was wünscht man sich für die COOLTOUR Tage mehr.

Wer aktiv seinen Anregungen und Gedanken Ausdruck verleihen mag, postet  hier im Feedback COOLTOUR 08 – Forum seine Rückmeldung .

Für die Abschlussdokumentation brauchen wir bis zum 1. Dezember 2008 natürlich und unbedingt von euren Veranstaltungen eine textliche Rückmeldung, Fotos und wenn möglich Videos. Wir bereiten euer Material auf und organisieren eine gedruckte Dokumentation und eine DVD, die zusammen mit unserem lokalen Bürgerfunk Weser TV für einen Themenabend “COOLTOUR 2008″ im Februar 2009 produziert werden soll.
Eure Rückmeldung aber gerne auch an kumulus.bremerhaven@gmx.de oder direkt online als Beitrag unter Feedback COOLTOUR 08 direkt hier im Netz.

Unerhoert 71 – Durban Poison

 ein Konzert mit:

Klaus Burger, Didgeridoo, Cimbasso, Tuba, Conch, & anderes,
Matthias Schneider-Hollek, MSP. WX 7. Assorted  loops & noises,
Kunstmuseum Bremerhaven, Karlsburg, Di. 25. November, 20 Uhr

Energiegeladene Improvisationen und ausgeklügelte Ablaufpläne  erteilen einer akademisch-anämischen Verhirnung von „Neuer Musik“ wie auch einer banalen Repetitionskultur eine klare Absage.
Freudvolle Grooves sowie warmhaftige Patterns, entstanden in der Siliziumwelt digitaler Abnormitäten, paaren sich mit sinnlichem Klangwirken und mikrotonalem Wunderweben eines analogen, gleichwohl aber hochvirtuosen Bläserknaben.

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mehr unter http://unerhoert.net

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kulturamt Bremerhaven.

per form #9

BIK Galerie 149 & UNERHÖRT – Verein für Neue Musik

Samstag, den 15. Nov. 18 Uhr,

 BIK Galerie 149, Bürger 149, Bremerhaven

Veranstaltung per form #9 – Kleine Manöver

Jürgen O.Olbrich – Kassel

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Jürgen O. Olbrich zelebriert unter dem Titel ” kleine Manöver ”
eine seiner berüchtigten vom Fluxus inspirierten Performances -
hintersinnig, unterhaltsam, überraschend.

Der 1955 in Bielefeld geborenen Künstler ist Gründer des NO Institute in Kassel
und Herausgeber der Künstlerzeitschrift No News.

Zahlreiche internationale Ausstellungen u.a. auf der documenta 8, 1987.
Seit 2005 ist Jürgen O. Olbrich Mitglied in Vorstand des Kasselers Kunstvereins.

Infos: Tel: 0471 41 46 39

http://unerhoert.net

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kulturamt Bremerhaven.

Projekt ” Hoffnungsliebe ” lädt herzlich ein

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Es wird höchste Zeit, sich den Problemen der Jugendlichen zu stellen. Letztendlich sind die Kinder unsere gemeinsame Zukunft.“

aus diesem Grund stellt sich das Projekt “Hoffnungsliebe” im Rahmen der Coolourtage 08 bei Ihnen vor und lädt Sie recht herzlich dazu ein, sich Fragen und Antworten zu stellen am

06.11.09 um 16:00h im Alte Polizeigewahrsam Hinrich-Schmalfeldt-Str.31 27576 Bremerhaven

um anschließend mit Ihnen zu diskutieren.

Lesung
SchülerInnen aus den sozialen Brennpunkten erleben fast täglich Armut, Vernachlässigung, Gewalt, Perspektivlosigkeit und Frust. Andrea Cruse ist es an der Gaußschule III gelungen, dieses herauszukitzeln und es in eine ansprechende lyrische Form zu bringen. Die Sorgen und Erlebnisse wurden so deutlich wie nie zuvor, bestimmte Verhaltensweise erklärbar. Vielleicht wird auch die Toleranz und das Verständnis der Erwachsenen größer…

Es wird sich nur was ändern, wenn sich viele Hände reichen…..

Ich freue mich auf Ihr erscheinen

Liebe, hoffnungsvolle Grüße

Ihr Projekt “Hoffnungsliebe”

Ausstellung von Kunst-Projekten im ehemaligen Kistnergelände

Schulcooltourtage

Kulturbüro Lehe und Kulturladen Wulsdorf präsentieren eine Ausstellung und Vorführungen im Rahmen der Schulcoolturtage

Freitag den 7. November und
Samstag den 8. November
jeweils 10 Uhr – 18 Uhr

Einzelne Kunstprojekte, die während der Schulcoolturtage entstehen oder aber im Vorfeld entstanden sind, präsentieren sich im Rahmen einer Ausstellung auf dem Kistnergelände In der Zeit von 10 bis 18 Uhr können sich diese Ausstellungsstücke angeschaut werden. Es sind dabei: Kokons -Die Idee eines Kokons als Zuhause- und Graffitis gestaltet von der Georg Büchner Schule 2, Klassen 10 a und b unter Anleitung der Künstlerin Margitta Sündermann; Wesen aus Metall- “Kunst trifft Metall” von der Johann-Gutenberg-Schule unter Anleitung vom Künstler Heino Schoof in Kooperation Herrn Peckmann,

bemalte Jollen “Lütte-Sail-Atelier”, die auf der Sail in der Koordination des Paul Ernst Wilke Kreises und mit 6 KünstlerInnen und 1o Schulen gestaltet worden sind,

Kunst- und Lichtobjekte, die in der Veenschule,zusammen mit der Künstlerin Cornelia Wischhusen hergestellt wurden und Lichtobjekte zum Lichterspektakel, in Kooperation Kulturladen Wulsdorf und Fichteschülern entstanden.
Dann noch andere Objekte – z.B. entstanden aus einer Kunstwoche im Rahmen von Kunst statt Leerstand der Marktschule in Kooperation mit dem Künstler Matthias Kopka

Zusätzlich gibt es noch Aufführungen Freitag, den 7.11. um 11.30 Uhr – die Rhythmik-Kids der Pestalozzischule unter Leitung von Achim Henking
danach um 12 Uhr – die lebenden Kokons präsentieren sich
 
Samstag, den 8.11. um 14 Uhr – die Rhythmik-Kids der Pestalozzischule
alles das: in dem ehemaligen Kistner-Pavillon( Hafenstraße 56) Ort: Pavillon  Hafenstraße 56 und Baustoffhalle auf dem ehemaligen KListnergelände, ebenda

Freitag, den 7.11. und Samstag, den 8.11. 10 Uhr – 18 Uhr

nähere Infos unter: Kulturbüro Lehe 0471-1428825 oder 0162-7890125